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Volksbank erhöht Gebühren: Alle Erhöhungen bis 2024

Artikel wurde 13 Mal aktualisiert.
Letztes Update 20. Oktober 2023
Volksbank erhöht Gebühren

Zum Unmut der Bankkunden heißt es immer wieder: Die Volksbank erhöht Gebühren. Die aktuellen Volksbank Preiserhöhungen finden Sie in diesem Artikel.

Was Sie wissen müssen

  • Die Volksbank erhöht öfter im Jahr Ihre Gebühren.
  • Preisanpassungen werden mit erhöhtem Personalaufwand und das Führen von Filialen begründet
  • NEU: Volksbank Niedersachsen-Mitte erhöht Gebühren 2024.
  • NEU: Volksbank Hamburg erhöht Gebühren > 57%.

Wie Sie vorgehen können

  • Mit einer Mitgliedschaft bei der Volksbank erhalten Sie vergünstigte Konditionen.
  • Um die Volksbank Gebühren zu umgehen, sollten Sie das Girokonto wechseln. Unser Team hat in unserem Girokonto Vergleich die besten kostenlosen Girokonten vorgestellt.
  • Möchten Sie explizit Filialen und persönliche Beratung, dann finden Sie hier die günstigsten Filialbanken in der Vorstellung.
  • Wenn Sie Kosten effektiv sparen möchten, dann empfehlen wir, dass Sie zu einer Direktbank wechseln. Ein tolles Gesamtpaket hat das ING Girokonto oder das Consorsbank Girokonto.

Volksbank Kontoführungsgebühren 2023: Allgemein

Als Kunde der Volksbank müssen Sie generell immer Kontoführungsgebühren zahlen. Da es viele Volksbanken in Deutschland gibt, hat auch jede Volksbank andere Konditionen und Gebühren.

Generell kann man sagen, dass bei der Volksbank folgende Gebühren fällig werden können:

  • Online-Girokonto: ca. kostenlos bis 5 Euro im Monat
  • Basis-Girokonto: ca. 4,50 bis 12 Euro im Monat
  • Premium-Girokonto: ca. 10 bis 22 Euro im Monat

Volksbank Konten für Studenten, Jugendliche und Mitglieder der Volksbank erhalten oft vergünstigte Konditionen. Die Kontoführungsgebühr entfällt hier komplett oder Sie erhalten besondere Leistungen, die sonst kostenpflichtig sind.

Volksbank erhöht Gebühren 2024?

mutual Team Es steht sicher fest, dass einige Volks- und Raiffeisenbanken die Gebühren in 2024 erhöhen werden. So hat die Volksbank Niedersachsen-Mitte bereits Preisanpassungen für 2024 angekündigt.

Trotz Filialnetz gibt es aus unserer Sicht bessere Girokonten, die für die gleichen Leistungen keine Gebühren erheben. Schauen Sie zu den besten Banken ohne Kontoführungsgebühren, um Kosten zu sparen.

Volksbank Geld abheben Gebühren

Beim Geldabheben mit der Volksbank müssen Sie die einzelnen Volksbanken und Karten beachten. Eine allgemeine Antwort für alle Volksbanken können wir also nicht geben. Überprüfen Sie die Angaben Ihrer Bank im jeweiligen Preis-/Leistungsverzeichnis.

Hier sind generelle Angaben, die wir für das Thema „Volksbank Geld abheben Gebühren“ gefunden haben*:

  • „BankCard ServiceNetz“ an rund 15.500 Geldautomaten der Volks-/Raiffeisenbanken kostenlos Bargeld abheben.
  • An eigenen Geldautomaten mit Visa Debit/Kreditkarte: ca. 2% vom Umsatz; mind. 5 Euro Gebühr.
  • An fremden Geldautomaten: ca. 1% vom Umsatz; mind. 5 – 7,50 Euro Gebühr.
  • Im Ausland: ca. 1,50 – 1,75% Gebühr vom Umsatz

Wie Sie sehen, können die Kosten sehr hoch ausfallen, wenn Sie über die Volksbank Geld abheben möchten und kein Geldautomat vom BankCard ServiceNetz zur Verfügung steht.

*Überprüfen Sie die Konditionen Ihrer Volksbank. Unter Umständen gelten andere Regelungen für Sie. Die Angaben oben, sind nur ein Beispiel.

Aktuelle Updates zur Volksbank Preiserhöhung

Unter diesem Abschnitt finden Sie die aktuellen Preiserhöhungen chronologisch sortiert.

Wir updaten unseren Artikel regelmäßig, damit Sie alle Gebühren der Sparkasse auf dem Schirm haben. Speichern Sie sich diesen Artikel ab, um informiert zu bleiben.

Die letzten Updates in der Kurzübersicht:

UPDATE 20.10.2023: Volksbank Niedersachsen-Mitte erhöht Gebühren 2024

Die Volksbank erhöht Gebühren auch 2024. Den ersten Schritt macht die Volksbank Niedersachsen-Mitte:

  • Ab 01.01.2024 zählt ein neues Preis-/Leistungsverzeichnis.
  • Folgende Gebührenanpassungen sind für die Kontomodelle vermerkt (Kontoführung pro Monat): „Online“ (alt 4,95€; neu 6,95€), „Klassik“ (alt 4,45€; neu 6,45€), „Komfort“ (alt 9,95€; neu 11,95€), „Premium“ (alt 14,95€; neu 16,95€).
  • Auch die Dispozinsen werden 2024 angepasst.

UPDATE 20.08.2023: Hamburger Volksbank > 57% teurer

Die Hamburger erhalten neue Gebührenanpassungen. Folgende Konditionen ändern sich ab dem 01.10.2023:

  • Die Hamburger Volksbank führt ab dem 1. Oktober ein neues Hausbankmodell ein, bei dem Kunden weniger für ihr Girokonto zahlen können, wenn sie zusätzliche Verträge mit der Bank abschließen.
  • Laut der Verbraucherzentrale Hamburg führt dieses Modell jedoch zu Verwirrung und drastischen Preiserhöhungen für Kunden, die keine zusätzlichen Verträge abschließen.
  • Mitglieder der Genossenschaftsbank zahlen bald 57% mehr für das Große Freiheit PrivatKonto Premium, das fast identische Leistungen wie das VR-KomplettKonto bietet.
  • Für Nichtmitglieder steigt die Jahresgebühr für die Premium-Variante um etwa 41%, was von der Bank mit zusätzlichen Leistungen gerechtfertigt wird.
  • Kunden, die intensiv mit der Bank zusammenarbeiten, können niedrigere Kontoführungsgebühren oder sogar kostenfreie Kontoführung erhalten.

UPDATE 23.05.2023: In Zukunft kostenlose Sofortüberweisungen

Zur Abwechslung mal gute Nachrichten im Gebührendschungel von Sparkasse, Volksbank, Commerzbank und Co.

Die Länder der EU haben eine neue Gebührenordnung verabschiedet, durch die in der gesamten EU Sofortüberweisungen ohne Mehrkosten genutzt werden können.

Sparkassen, Commerzbank etc., die Standardüberweisungen in Euro anbieten, müssen in Zukunft auch Sofortüberweisungen in Euro anbieten und die Kosten hierfür dürfen die Kosten einer Standardüberweisung nicht übersteigen.

In den allermeisten Fällen heißt das also, dass die Sofortüberweisung kostenlos sein muss.

Die Deutsche Presseagentur schreibt außerdem:

„Darüber hinaus verbesserten die neuen Regeln die strategische Autonomie des europäischen Wirtschafts- und Finanzsektors. Sie trügen dazu bei, eine übermäßige Abhängigkeit von Finanzinstituten und -infrastrukturen aus Drittländern zu verringern.“

Damit wird vermutlich auf Dienstleister wie PayPal, VISA und so weiter angespielt. Um Unabhängigkeit von diesen zu erreichen kommen die Änderungen allerdings in unseren Augen etwa 10 Jahre zu spät.

Update: Riester Verträge der Volksbank enthalten unzulässige Klausel – holen Sie sich 100 Euro zurück

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mach darauf aufmerksam, dass Riester-Sparer zunehmend in laufenden Riester-Verträgen plötzlich Gebühren für die Auszahlung ihrer Rente zahlen sollen. Experten kamen nach einer ausführlichen Durchsicht allerdings zu der Erkenntnis, dass die betreffende Klausel im Vertrag nicht zulässig ist.

Dies wurde nun auch vor Gericht bestätigt. Kunden seien nicht ausreichend über anfallende Kosten informiert worden. Zwar sind die Urteile noch nicht rechtskräftig, allerdings seien die Chancen schon jetzt besser, sich selbst gegen die Vertragsklausel zu wehren, so der Verbraucherschutz.

Die Verbraucherzentrale stellt dazu einen Musterbrief auf ihrer Homepage zur Verfügung.

Tipp: Sie wollen Zinsen auf ihr Tages- oder Festgeld erhalten? Lesen Sie unseren Artikel: Wo gibt es noch Zinsen? Diese Banken vergeben noch Zinsen!

Gebühren für Kartenzahlung

Gerade während der aktuellen Situation nutzen viele Menschen das kontaktlose Bezahlen und zahlen allgemein viel per Karte statt mit Bargeld.

Dabei ist vielen gar nicht bewusst, dass dieser Service oft nicht Gratis ist und es scheint, als würden die Volksbanken diese Gebühren oft sogar gar nicht ausweisen. Nur durch direkte Nachfrage oder über das Preis und Leistungsverzeichnis wird man über diese informiert. Dabei können hier im Laufe des Jahres hunderte Euro an zusätzlichen Kosten zusammenkommen. Die Gebühren pro Zahlung können dabei bis zu 70 Cent betragen und treten vor allem bei den günstigeren Girokonto Modellen auf.

Nach Recherchen von Verbraucherportalen verlangen aktuell 214 von 440 Volksbanken in Deutschland auf das Bezahlen per Girocard. Im Durchschnitt liegt der Preis bei 0,33 Cent. Auch recht große Institute, etwa die Volksbank Rhein-Ruhr, verlangen pro Transaktion 50 Cent vom Kunden.

Wichtige Hinweise zur aktuellen Situation:

In vielen Teilen Deutschlands haben sich Volksbanken und Kreissparkassen zusammengetan und veranlasst, dass ab sofort an den Geldautomaten des jeweils anderen Instituts auch als “Fremdkunde” gebührenfrei Geld abgehoben werden kann.

Somit sollen Menschen für das Abheben von Bargeld einen möglichst kurzen Weg auf sich nehmen müssen, was bei der Eindämmung der Corona Pandemie helfen soll.

Wir informieren hier darüber, welche Volksbanken sich diesem Vorgehen bereits angeschlossen haben. Bisher wurden Gebühren für das Abheben bei Fremdinstituten in folgenden Teilen Deutschlands ausgesetzt:

  • Mainz
  • Marbach
  • Bad-Kreuznach
  • Rhein Nahe

Filialschließungen:

Kunden müssen sich darauf einschließen, dass bis auf weiteres viele Filialen der Volksbank geschlossen bleiben. So soll eine Verbreitung des Virus durch Kontakt zwischen Mitarbeitern und Kunden verhindern.

Die Geldautomaten in den Räumlichkeiten der Volksbanken bleiben dabei natürlich trotzdem weiter zugänglich.

Volksbank Gebühren senken?

Die Volksbank ist eine Genossenschaftsbank so wie etwa ein Drittel aller Filialbanken in Deutschland. Eine Genossenschaftsbank setzt sich für ihre Mitglieder ein und verspricht ihren Mitgliedern eine Beteiligung am Gewinn des Unternehmens. Bei der Volksbank können Sie sich für eine Mitgliedschaft bewerben, wenn Sie bereits Kunde sind.

Als Mitglied werden Sie zum Teilhaber der Volksbank und verpflichten sich Anteile am Unternehmen zu zeichnen. Eine Mitgliedschaft kostet nichts und Sie erhalten auf ihre Anteile eine jährliche Dividende. Die Dividende ist regional stark unterschiedlich und beträgt ca. 2-6%. Durch diese Dividende können Sie die Volksbank Gebühren teilweise wieder reinholen, wenn Sie nicht auf ein kostenloses Girokonto umsteigen möchten.

Fazit

Das Fazit zum Thema „Volksbank erhöht Gebühren“ fällt leider sehr ähnlich aus, wie das zur Sparkasse: Wer auch in den nächsten drei Jahren noch ein Konto haben will, bei dem man zumindest theoretisch um alle Gebühren herumkommt, wird sich von der Filialbank verabschieden und bei den Online Konten umsehen müssen.

Ansonsten muss man eben abwägen, wie viel einem der persönliche Service, persönliche Beratung und die Dienste am Schalter wert sind – zumindest, solange die örtliche Filiale noch existiert. Es deutet nämlich weiterhin vieles daraufhin, dass sich die Welt generell von Filialen und Bargeld verabschiedet und dass sich Banken und Einzelhandel in diesem Vorhaben einig sind. Auch dies könnte ein Grund für erhöhte Gebühren bei der Abhebung sein. Mehr dazu in den unten verlinkten Artikeln.

Bildquelle: Vielen Dank an MichaelGaida für das Bild (MichaelGaida/www.pixabay.de)

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13 Antworten

  1. Die Gebührenentwicklung ist wirklich traurig. Aber es gibt auch noch positive Beispiele, die sich für einen anderen Weg entschieden haben und auch bundesweit anbieten, so z.B. die Raiffeisenbank im Hochtaunus („Meine Bank“), die weiterhin kostenlos Giro online anbietet und weltweite kostenlose Bargeldverfügungen (1 x pro Woche) mit kostenloser Debitkarte ermöglicht! Auch die VR Bank Niederbayern-Oberpfalz ist günstig.

  2. Es geht auch mit Betrug
    An 05.08.2020 der VB mitgeteilt;
    bei einer vorhergehenden Recherche bezüglich Einzahlens von Hartgeld unter 10.000.-€ an Bankenautomaten habe ich einen Durchschnittspreis von 0,50.-€ gefunden. In Anbetracht dieser Kostenvorgabe und der Tatsache, dass auch kein Hinweis auf irgendwelche Kosten für die Hartgeldeinzahlung im Bereich der dort aufgestellten Automaten zu finden war und
    laut ausgedruckter Quittung, die Einzahlung von 1.953,38 € sind auch keine Kosten entstanden. Jedoch mit dem nachfolgenden Kontoauszug wurden mir 97.67 € in Abzug gebracht, was ich auch umgehend meinen Volksbank Kundenberater tel. mitgeteilt habe. (siehe Anhang) Wie Sie wissen, wurde ich schon einmal, bei einer KfW Finanzierung durch die VB von einem Ihre Mitarbeiter um einige tausend Euro betrogen, ohne jemals eine Entschuldigung erfahren zu haben
    und nun dieser Vorgang, den als nicht hinnehmbaren Akt empfinde und schärfsten dagegen protestiere.

    Rückmeldung: Tel. vom 21.08.2020 wir schreiben Ihnen 60.-€ gut – Wurde von mir Abgelehnt

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